"Die Dynamik macht die Arbeit hier so interessant.“

Ständig lernen mit René

Name René Teunissen
Mitarbeiter von TSC Seit September 2012
Funktion Project Leader

Mit voller Überzeugung für ein gutes Ergebnis

Er ist ein Mann der Praxis, ein flexibler Alleskönner. Der technische Sachverstand, den er in zwanzig Jahren Treppen- und fünf Jahren Silobau erworben hat, ist bei seinen Ausführungen deutlich zu spüren. René Teunissen, Project Leader bei TSC, hat das Ziel immer klar vor Augen und setzt sich mit voller Überzeugung für ein gutes Ergebnis ein. Seine zupackende und direkte Art wird von Auftraggebern und Kollegen gleichermaßen geschätzt.

Lernen in der Praxis, mit zwanzig Jahren Erfahrung

Zwanzig Jahre lang entwarf und beute René Stahltreppen, bis sein Arbeitgeber dann auf dem Höhepunkt der Wirtschaftskrise Insolvenz anmelden musste. Mit seiner Erfahrung im Gepäck kam er dann zu TSC. René erzählt: „Die Arbeit hier schließt nahtlos an das an, was ich kannte. Mit dem Tekla-Zeichenpaket, das hier damals gerade eingeführt wurde, hatte ich schon gearbeitet, und die Arbeit mit Stahl war mir natürlich auch vertraut. Neu war lediglich das Produkt: Rechtecksilos. Anfangs dachte ich, dass das mit Hallenbau vergleichbar sei, doch das stellte sich schnell als Trugschluss heraus. Wir entwerfen und bauen komplette Gebäudekonstruktionen mit einer Höhe von 40 bis 50 Metern. Das muss man einfach in der Praxis lernen.“

„Komplette Gebäudekonstruktionen mit einer Höhe von 40 bis 50 Metern zu entwerfen, das muss man einfach in der Praxis lernen.“

Zeichnen, organisieren und reisen

TSC silos - ReneMontieren, Zeichnen und Schweißen gehörte auch zuvor schon zu seinem Aufgabenbereich. Dennoch ist die Arbeit bei TSC vielseitiger, als René gewohnt war. „Als Engineer ist man Zeichner, organisiert die Transporte, kümmert sich um den Einkauf, pflegt die Kontakte mit den Kunden und besucht etwa zwei Mal monatlich die Baustellen. Vor Ort kontrolliert man dann Fortgang und Qualität, bespricht sich über eventuelle Hindernisse, redet mit den Kunden und ermittelt, ob irgendwo eingegriffen werden muss. Ab und zu nehme ich auch an Baubesprechungen teil. Dabei beraten sich dann rund zehn Mitarbeiter von verschiedenen Unternehmen, wie weiter vorgegangen werden soll. Diese Dynamik macht die Arbeit hier so interessant.“

Ständiges Lernen

Inzwischen steckt René, genau wie viele seiner Kollegen, die Nase häufiger in ein Buch. „Das meiste habe ich vor dreißig Jahren auf der Technikerschule gelernt, aber man muss sich natürlich weiter entwickeln. Das passiert hier täglich in der Praxis. Wir bekommen aber auch die Möglichkeit, unser Wissen im Rahmen einer Fortbildung zu erweitern.“ So hat er inzwischen sein Deutsch und Englisch auf Vordermann gebracht und wie einige andere TSCer auch eine Schulung zum Thema „Bauen mit Stahl“ absolviert. Dazu René: „Dank dieser Ausbildung spreche ich die gleiche Sprache wie unsere Statiker. So können wir einander besser verstehen.“

„Man muss sich ständig weiter entwickeln. Das passiert hier täglich in der Praxis.“

Füreinander da sein

Die Beschäftigung mit dem Fachbereich der Kollegen im Unternehmen ist in Renés Augen typisch für TSC. „Wir sind hier ein Team mit achtzehn Leuten. Alle arbeiten eng zusammen und sind von Stahlkonstruktionen begeistert. Wir haben einen vergleichbaren Hintergrund und ähneln uns sogar charakterlich ein wenig. Nicht quatschen, sondern anpacken. Einfach gemeinsam die Ärmel hochkrempeln. Ich glaube, dass das auch den Zusammenhalt stärkt, dass wir dadurch wirklich füreinander da sind. Das finde ich hier so angenehm.“

Zeigen, was man macht

Back to business. Welcher Aspekt ist für René beim Silobau am wichtigsten? Die Antwort kommt wie aus der Pistole geschossen: „Ganz klar, die Kommunikation. Mit den Kollegen, mit den Lieferanten und vor allem mit dem Kunden. Weiß er genau, was er will, und hat er eine realistische Vorstellung davon, was wir für ihn bauen? Mit unseren 3D-Zeichnungen können wir dem Auftraggeber das Ergebnis schon vorab zeigen. Auch die Maschinen und Trichter der anderen Lieferanten sind darin integriert. So entsteht ein umfassendes Bild. Und so können wir auch Probleme vorab erkennen, z. B. Balken, an die man mit dem Kopf stoßen kann, oder Geländer, bei denen man die Finger einklemmen kann. Maschinenbauer konzentrieren sich vor allem auf das eigene Produkt und deshalb werden die Probleme erst auf der Baustelle erkannt, wenn alle Komponenten zusammenkommen. Dadurch, dass die gesamte Konstruktion mitsamt der Anlage vorab gezeichnet und mit dem Kunden durchgesehen wird, ist gewährleistet, dass die Bauarbeiten zügig vorangehen und der Kunde später sicher arbeiten kann.“

3D square silo hoppers

„Mit unseren 3D-Zeichnungen können wir dem Auftraggeber das Ergebnis schon vorab zeigen.“

Versprechen einhalten

Sobald das Projekt gezeichnet ist und der Kunde grünes Licht gegeben hat, wird vor Ort der Entwurf realisiert. René berichtet: „Wenn wir mit ortsansässigen Montageteams arbeiten, haben wir einen fachkundigen Aufseher, der das ganze Projekt vor Ort präzise koordiniert. Meistens kommt aber eines der sechs Montageteams zum Einsatz, die fast fulltime für uns unterwegs sind. Sie sprechen die nötigen Sprachen und kennen uns und unsere Produkte aus dem Effeff. So können wir halten, was wir versprechen.“

„„Man sieht, wie die Konstruktion, die man sich ausgedacht hat, buchstäblich lebendig wird.“

Erfüllung

„Das ist der schönste Moment“, erzählt René, „wenn Zeichnung und Produktion fertig sind und auf der Baustelle alles montiert wird. Man sieht, wie die Konstruktion, die man sich ausgedacht hat, buchstäblich lebendig wird. Wenn die Monteure ganz entspannt die genau passenden Bauteile ineinander setzen und der Auftraggeber einem zufrieden die Hand schüttelt – das ist für mich Erfüllung.“ Auf die Frage nach seinem denkwürdigsten Projekt nennt auch René keine einfache Aufgabe: „Dieses riesige Kaffeesilo in der Schweiz. Auf sehr begrenztem Raum haben wir dort ein großes Silo mit fünfzig Zellen, mehreren Stockwerken, Treppen und Plattformen gebaut. Die Konstruktion musste die Vibration von Rüttelmaschinen sowie andere interne und externe Belastungen aushalten. In den Zellen werden Kaffeebohnen in unterschiedlichen Phasen des Röstprozesses getrennt voneinander gelagert. Wir haben dafür Spiralen entwickelt, mit deren Hilfe die Bohnen nach und nach an die richtige Stelle im Silo gelangen. Und keine einzige wurde beschädigt. Der Kunde war so zufrieden, dass er uns gleich den Auftrag für das nächste Projekt erteilt hat. Inzwischen entsteht in Norwegen in noch größeres Kaffeesilo. Das ist für mich der ultimative Beweis, dass wir gemeinsam auf dem richtigen Weg sind.“

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