"Wenn man etwas findet, das man gern macht, muss man etwas dafür tun. "

Jornes Bericht

Name Jorne Naber
Mitarbeiter von TSC Seit Februar 2015
Funktion Project Engineer

Schulabgänger mit Leidenschaft

„Wenn ich mit dem Praktikum hier fertig bin, dann suche ich mir ein Hobby“ – Jorne Naber grinst über das ganze Gesicht. Er war gerade einmal achtzehn Jahre alt, als ein Recruiter in seine Klasse kam. Die Personalvermittlungsagentur Dosign war auf der Suche nach talentierten und motivierten Schulabgängern, die bereit waren, in eine rosige Zukunft als Ingenieur zu investierten. Dosign stellte den Schülern ein vollwertiges Fachhochschulstudium in Maschinenbau oder Elektrotechnik und ein bezahltes Praktikum bei einem interessanten technischen Unternehmen in Aussicht. Begeistert meldete sich Jorne an und entschied sich für Maschinenbau, und mit ihm 1100 andere. Es folgte ein strenges Auswahlverfahren. Als einer von 110 Kandidaten konnte Jorne schließlich sein Studium aufnehmen. Sein Praktikum absolvierte er bei TSC Silos.

Eine einmalige Chance

Jorne

„Ein echtes Studentenleben sieht anders aus“, berichtet Jorne. „Aber wenn man etwas findet, das man gern macht, muss man auch etwas dafür tun. Tagsüber arbeite ich als Project Engineer bei TCS und abends und an den Wochenenden habe ich mit meinen Hausaufgaben und Berichten zu tun. Es ist eine einmalige Chance, so ganz ohne technische Erfahrung. Ich bin deshalb dankbar, dass Dosign und TSC so viel in mich investieren.“ Inzwischen ist der angehende Ingenieur ein vollwertiges Mitglied des Teams von TSC und hat sogar einen Arbeitsvertrag erhalten. Er selbst sieht das gelassen: „Wenn man etwas wirklich will, muss man hart dafür arbeiten. Das geht! Ich habe hier Kollegen, die neben der Arbeit und dem Studium auch noch eine Familie haben. Der Druck wird dadurch noch größer. Im Team setzen sich alle stark dafür ein, die Qualität hoch zu halten. Dazu gehören natürlich auch Fort- und Weiterbildung. Wissen ist Macht, und Wissen zu teilen, ist Stärke – das ist hier das Motto. Wenn wir unser persönliches Wissen miteinander teilen, wird das Unternehmen immer stärker. So läuft das.“

„Im Team setzen sich alle stark dafür ein, die Qualität hoch zu halten.“

Ein tolles Produkt

Beim ersten Gespräch mit seinem heutigen Arbeitgeber war Jorne noch skeptisch. „Ich dachte, dass Silos rund seien und kaum eine Herausforderung zu bieten hätten. Wenn man sich dann aber mit den Vorteilen von Rechtecksilos befasst und das System etwas genauer betrachtet, entdeckt man, was das für ein tolles Produkt ist. Stundenlang kann er darüber sprechen, so berichtet er. „Wenn ich gefragt werde, erkläre ich, dass wir alles genau nach Wunsch der Kunden machen, dass es sich nicht um Silos wie auf einem Bauernhof, sondern zum Teil um 50 Meter hohe Gebäude handelt, die struktureller Bestandteil von kompletten Fabriken sind. Und natürlich berichte ich von all den Hindernissen, die meine Arbeit so spannend machen. Alles individuell für die Kunden zu planen und zugleich Spitzenqualität zu liefern – das ist immer wieder faszinierend.“

Stolz auf die Projekte

TSC Silos - JorneAls Berufsanfänger ist Jorne inzwischen ein vollwertiger Mitarbeiter in der Abteilung Detail Engineering/Project Engineering. Anfangs unterstützte er Kollegen beim Zeichnen der einzelnen Bauteile einer Silo-Anlage. Dabei konnte er sich Schritt für Schritt mit den Produkten vertraut machen. Mittlerweile hat er bereits zwei Projekte selbst erledigt. Er erzählt: „Das erste Projekt, das ich als Project Engineer von Anfang bis zu Ende begleiten durfte, wurde in Deutschland realisiert. Anhand der Berechnungen von Structural Engineering habe ich alles, von oben bis unten, komplett in 3D ausgearbeitet. Das Ergebnis wurde dann in Absprache mit dem Kunden noch leicht nachjustiert. Danach folgten die Ausarbeitung der Bauteile für die Anlage in 2D und die Produktionsvorbereitung, dann die Produktion, der Transport, die Montage und die Übergabe. Es ist schon etwas Besonderes, wenn man sieht, wie der eigene Entwurf lebendig wird. Meine Kollegen überwachen meine Arbeit natürlich genau, aber ich finde es bemerkenswert, dass TSC mir diese Chance gibt. Auf diese zwei Projekte bin ich wirklich stolz.“

„Es ist schon bemerkenswert, dass TSC mir diese Chance gibt.“

Der jüngste Spross

Jorne hat seinen Platz im Unternehmen gefunden. Wie ist das so, als jüngster Spross im Betrieb? „Ich fühle mich hier pudelwohl. Dieses Zusammengehörigkeitsgefühl eines Familienbetriebs, das gemeinsame Arbeiten an einer Sache, das ist genau mein Ding. Einfach machen, was nötig ist, damit wir zusammen etwas Gutes schaffen.“ Auf eigene Initiative hin hat er auch den Gabelstaplerschein gemacht und kümmert sich um das Lager. Außerdem hat er einen Kurs in Lean Management belegt und prüft jetzt, wie bestimmte Prozesse verbessert werden können. Dazu Jorne: „Das ist das Schöne an einem relativ kleinen Unternehmen. Man hört den Leuten zu. Wenn man eine Idee hat und die gut erklären kann, darf man sie auch ausführen.

Zukunftspläne

Nach seinem Studium möchte Jorne zunächst in Vollzeit als Project Engineer arbeiten. „Ich fühle mich wohl bei TSC und freue mich schon darauf, auch größere Projekte von Anfang an zu betreuen.“ Und das mit dem Hobby wird auch in Angriff genommen. „Wenn ich mit dem Praktikum fertig bin, mache ich Sport und suche mir eine nette Freizeitbeschäftigung. Irgendwann will ich mich aber noch weiter spezialisieren. Vielleicht in Richtung Stahlbau und Structural Engineering, denn da gibt es viele Berührungspunkte mit meinem Studium. Ich kann auch in Zukunft bei TSC noch viel lernen.“

 Verhaal van Jorne