„Kein Tag ist wie der andere. Wir erleben hier wirklich alles Mögliche."

Ein Tag mit Jan-Willem

Name  Jan-Willem Rokker
Mitarbeiter von TSC  seit Januar 2014
Funktion Project Engineer

Kein Tag ist wie der andere

Jan-Willem ist Stahlzeichner mit Leib und Seele. Er konnte sich deshalb anfangs kaum vorstellen, dass die Planung von Rechtecksilos ihm so viel Spaß machen würde. Kopfschüttelnd blickt er zurück: „In meiner vorigen Position bei Oostingh Staalbouw haben ich an Stadien, Kraftwerken und Zweckbauten gearbeitet. Vor welche Herausforderungen hätten mir da Rechtecksilos stellen können? Ein großer Irrtum!“

„Die Arbeit hier schien mir im Vergleich zu meiner letzten Stelle recht einfach. Das war ein großer Irrtum!“

Von A bis Z involviert

Um einen Eindruck davon zu vermitteln, wie dynamisch seine Arbeit ist, beschreibt er einen durchschnittlichen Arbeitstag in Aalten: „Kein Tag ist wie der andere. Wir erleben hier wirklich alles Mögliche. Morgens lese ich zuerst meine E-Mails. Danach kommt jeden Tag etwas anderes. Ich zeichne viel, ich organisierte Transporte, kümmere mich um die Arbeitsvorbereitung, hole Angebote ein und erledige Bestellungen. Ganz egal, was es ist – wir machen es, denn wir sind von A bis Z in unsere Projekte involviert. Natürlich gehören dazu auch Besuche auf der Baustelle, ob in der Schweiz, in Südafrika oder im benachbarten Belgien. Dabei geht es vor allem darum, bei der Ausführung zu kontrollieren, wie die Sache läuft, und zu prüfen, ob noch etwas korrigiert werden muss. Natürlich sind wir auch beim letzten Schritt, bei der Übergabe, dabei.“

Zeichnen mit Tekla

eckige silos TSC

Für die Zeichnungen verwenden Jan-Willem und seine Kollegen das Programm Tekla Structures und CAD zur Unterstützung. Anhand der Berechnungen der Structural Engineers werden lebensechte 3D-Modelle des Silos und seiner Bauteile erstellt. Darin werden alle Informationen vereint, die für die Produktion der Teile und die späteren Konstruktionsarbeiten erforderlich sind: die Geometrie, die Maßlinien, Profile und Querschnitte, Verbindungstypen und natürlich die Materialien. Dazu Jan-Willem: „Dabei müssen unbedingt die Profilabweichungen berücksichtigt werden. Häufig gibt es einen minimalen Unterschied zwischen den theoretischen und den realistischen Maßen. Beim Zeichnen und bei der Erstellung von Modellen muss auf diese Toleranzen geachtet werden, damit ein Projekt nicht gleich stockt, wenn ein Panel um den Bruchteil eines Millimeters zu groß ist. Es ist wichtig, dass die Montageteams bei der Zeichenarbeit solche Dinge vorhersehen.“

Qualitätskontrolle

Darüber hinaus kümmert sich Jan-Willem auch um die Qualitätskontrolle bei den Zulieferern. „Ich besuche regelmäßig die Fabriken unserer festen Lieferanten und prüfe, was dort auf der Grundlage unserer Zeichnungen produziert wird. Unsere Zulieferer sind ein wichtiger Faktor bei der Endqualität, deshalb nehmen wir diese Aufgabe sehr ernst. Je nachdem, wie komplex ein Projekt ist, sind wir auch oft auf der Baustelle, z. B. um eine Abweichung in der Reihenfolge oder die Integration eines Maschinenhauses zu erläutern.“

„Unsere Zulieferer sind ein wichtiger Faktor bei der Endqualität, deshalb nehmen wir diese Aufgabe sehr ernst.“

„Dass wir uns um alles kümmern, genau das unterscheidet uns von anderen“, berichtet Jan-Willem. „Eines meiner ersten Projekte war in Durban, in Südafrika. Die gesamte Planung haben wir vom Büro aus organisiert. Dabei konnten wir auf einen zuverlässigen Aufseher und ein gutes Montageteam zählen. Bei der Übergabe wollte ich dann aber selbst dabei sein. Es gab keinerlei Beanstandungen; ich bin letztendlich also nur dorthin gefahren, um dem Auftraggeber die Hand zu schütteln und das Protokoll unterschreiben zu lassen. Das Ganze hat nur eine halbe Stunde gedauert, aber es zeigt, dass wir unsere Projekte und die Kunden ernst nehmen. Und natürlich freue ich mich auch selbst, wenn ich das Ergebnis unserer Arbeit mit eigenen Augen sehen kann. Darum geht es schließlich.“

Jan-Willem - square silos - heineken cambodia